Erasmus und Brexit

Erasmus und Brexit

Mit dem Brexit ist das Vereinigte Königreich auch aus dem Erasmus-Programm ausgestiegen – schlechte Nachrichten für viele Studierende, die dort Auslandssemester geplant hatten. Aber immerhin: Für das akademische Jahr 2021/22 bleiben Erasmus-Aufenthalte weiter möglich.

Ab dem 1.1.2021 brauchen alle Studierende, die länger als sechs Monate im Vereinigten Königreich bleiben wollen, ein Visum. Die Gebühren dafür können vom EU-Büro der Uni Freiburg erstattet werden. Außerdem ist eine Versicherung über den National Health Service (NHS) Pflicht, die Gebühren hierfür müssen selbst getragen werden. Wer kürzer als sechs Monate bleibt, braucht kein Visum, und auch keine Krankenversicherung über den NHS. 

Der Austausch mit den britischen Partnerunis wird laut EU-Büro sicher bis Mai 2022, auf individueller Basis mit den jeweiligen Hochschulen auch bis März 2023, fortgeführt werden können. Erasmus-Praktika sind auf jeden Fall bis März 2023 möglich.

Info

Alle Informationen zu einem Erasmus-Auslandsaufenthalt und den Kontakt zum EU-Büro Freiburg gibt’s hier: www.studium.uni-freiburg.de/de/beratung/austausch/erasmus

Infos zu Praktika mit dem Erasmus Programm findet ihr hier: www.studium.uni-freiburg.de/de/beratung/austausch/erasmus/erasmus-outgoings

Auf der Infoseite der Nationalen Agentur im DAAD gibt es mehr zum Brexit und seinen Auswirkungen für das Erasmus-Programm: www.eu.daad.de/service/was-noch-bewegt/brexit/de/77316-hinweise-zum-brexit

Weiterführende Informationen zu Praktika sind auf der Website von KOOR/BEST zu finden, über die Interessierte sich auch bewerben können: www.hs-karlsruhe.de/erasmus-praktika

Foto: Johanna Skowronski
Veröffentlicht am 3. Februar 2021

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